Naturkosmetik – Informatives

Lippenpflege im Winter

Lippen-150x150 in Naturkosmetik - InformativesKnuddelig und weich sollen unsere Lippen sein, das wünschen wir uns. Jetzt in der kühlen Jahreszeit ist das aber nicht immer einfach zu erreichen.

Die Lippenfarbe kann übrigens viel über uns verraten: Bei Stress und Ärger werden die Lippen blass, bei Kälte, Kreislauf- oder Herzproblemen färben sie sich bläulich und bei Erregung röten sie sich. Im zunehmenden Alter verblasst die Lippenfarbe leider langsam. Bei klirrender Kälte und trockener Heizungsluft werden die Lippen leicht spröde und rissig.

Mit einem Lächeln, einem Kuss oder beim Reden trainieren wir unsere Lippenmuskulatur. Ungefähr 15.000-mal täglich werden die Lippenmuskeln aktiviert, was man den Lippen mit den Jahren –  trotz guter Pflege – auch ansieht.

Ungefähr ab dem 40. Lebensjahr sehen wir davon erste Spuren, denn von nun an nimmt der Kollagengehalt der empfindlichen Lippen und deren unmittelbarer Umgebung jährlich ab. Die Lippen werden dünner, verlieren an Spannkraft und erschlaffen langsam. Später sacken die Konturen und Mundwinkel ab, die Oberlippe verlängert sich, das Lippenrot wird heller und  dadurch wirken die Lippen schmaler. Dieser Alterungsprozess lässt sich durch gute Pflege, Gesichtsgymnastik und die Ankurbelung der Durchblutung  zumindest etwas hinauszögern.

Vor allem jetzt  im Winter stoßen die körpereigenen Schutzmechanismen für die Lippen schnell an ihre Grenzen. Damit wird es Zeit für zusätzliche Pflegeschritte.

Was brauchen die Lippen?

Nun, Lippenpflege sollte  vor allem Fett, aber auch Feuchtigkeit enthalten. Hochwertige pflanzliche Öle und Wachse machen die Lippen weich, halten sie geschmeidig und vermindern die Verdunstung von Feuchtigkeit. Kleine Fältchen verschwinden. Ab 40 ist es sinnvoll auch die Lippenumgebung besonders zu pflegen und dort die Kollagen- und Hyaluronsäuresynthese mit entsprechenden Pflegeprodukten anzukurbeln – Damit erhöht sich der Feuchtigkeitsgehalt und die Lippen wirken voller und jünger.

Farblose und leicht getönte Pflegestifte und Lippenpomaden enthalten neben einer Extraportion Fett oft auch entzündungshemmende Stoffe. Die Lippenpflegeprodukte sollten lieber aus rein pflanzlichen Ölen und Wachsen, wie z.B. Bienenwachs, Jojoba-, Aprikosenkern- und Sanddornöl, Shea- und Kakaobutter, hergestellt sein, statt aus mineralischen Ölen und synthetischen Wachsen, die eine bleibende Fettschicht auf der Oberfläche hinterlassen .  Pflanzliche Öle ziehen schnell in die zarte Lippenhaut ein und pflegen sie so geschmeidig. Leider sind solche, auf natürlicher Basis hergestellte, Lippenpflegeprodukte wärmeempfindlich und damit oft besser in kleinen Döschen, als in Lippenstifthülsen aufgehoben.

Außer den genannten Ölen und Wachsen sind für Lippenpflegeprodukte alle Pflanzenextrakte geeignet denen eine beruhigende und/oder heilungsfördernde Wirkung nachgesagt wird, also Kamille, Ringelblume, Melisse, Rose und Aloe Vera. Honig mit seiner Wirkung als Feuchtigkeitsspender ist ebenfalls ein sinnvoller Inhaltsstoff in Lippenpflegeprodukten.

Wie oft sollte man Lippenpflege auftragen?

Um einer Gewöhnung vorzubeugen sollte Lippenpflege zwar regelmäßig erfolgen, allerdings auch nicht zu oft. Empfehlenswert ist das Auftragen auf jeden Fall nach dem abendlichen Zähneputzen und vor Spaziergängen in kalter Luft.

Welche Art von Lippenpflege ist am Besten?

Diese Frage kann nicht generell beantwortet werden, da es hier auf die individuellen Vorlieben ankommt. Stifte verleiten gern zu häufigem Benutzen und hinterlassen i.d.R. einen recht dicken Fettfilm auf den Lippen, den man dann immer spüren möchte. So kann es zu einem Gewöhnungseffekt kommen und die Lippenpflege muss immer häufiger aufgetragen werden. Lippenbalm und –paste hat in den meisten Fällen eine festere Konsistenz und muss deshalb mit dem Finger entnommen und aufgestrichen werden. Diese Anwendungsart erweist sich damit oft als die sparsamere Alternative. Lippencremes oder –salben ziehen dagegen schnell ein und hinterlassen nur einen leichten, kaum spürbaren Pflegefilm auf den Lippen.

Wie kann man spröden und rissigen Lippen vorbeugen?

In den meisten Fällen hilft es schon regelmäßig Lippenstift zu tragen. Viele Lippenstifte verleihen nicht nur Farbe, sondern werden auch mit hochwertigen Pflegestoffen angereichert. Je fettreicher ein Lippenstift oder –gloss  ist, desto pflegender wirkt er. Allerdings verringert sich damit auch die Haltbarkeit. So genannte Long-Lasting-Lippenstifte trocknen dagegen die Lippen leider oft auch schnell aus.

Vorbeugend kann man regelmäßig gerade vor dem Schlafen eine schützende Lippenpflege dünn auftragen. Regelmäßiges vorheriges „Abbürsten“ der Lippen mit einer weichen Zahnbürste (z.B. abends nach dem Zähneputzen) oder ein sanftes Abrubbeln mit einem Mikrofasertuch fördern die Durchblutung und glätten die zarte Haut.

Erste Hilfe gegen trockene, rissige Lippen ist auch zu Hause möglich. Bei spröden, aufgerissenen Lippen trägt man etwas Honig oder Butter auf. Beides hilft nicht nur, sondern schmeckt auch noch gut – wobei auf das Ablecken möglichst verzichtet werden sollte, da das Befeuchten der Lippen mit Speichel Probleme mit trockenen Lippen noch verstärkt.

Unsere Haut besteht zu einem großen Anteil aus Wasser und spröde Lippen können mitunter auch ein Zeichen für Wassermangel sein. Viel trinken hilft nicht immer bei trockenen Lippen, aber es ist in jedem Fall gesund und wichtig für eine schöne Haut!

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